Ein Ortsporträt von Gabriele Heyder

Eine Frau hat den Eiflern einst das Leben gerettet: Die heilige Edeltrudis. Der Sage nach kam die Heilige Edeltrudis auf ihrer Flucht in die Eifel und lebte als Klausnerin in der Nähe Niederöfflingens. Als einmal in einem sehr heißen Sommer auf den Eifelhöhen großer Wassermangel war und Dürre herrschte, baten die Leute Edeltrudis um Hilfe und Fürsprache bei Gott. Edeltrudis stieß mit ihrem Äbtissinnen-Stab in einen Aschenhaufen und es entstand eine Quelle, die nie mehr versiegte. Dieser Brunnen existiert bis heute in dem Ort. Das Wasser des Brunnen soll heilende Wirkung besonders für Augenleiden haben - so erzählen es die Gläubigen.

Es scheint, dass die mutige und helfende Edeltrudis würdige Nachfolgerinnen in Niederöfflingen hat. Zahlreiche Niederöfflingerinnen haben mit ihren Ideen das Gemeindeleben bereichert. Da ist der Getränkemarkt, den Heike und Doris Schiffels in ihrer alten Scheune betreiben. Alte und junge Niederöfflinger haben so kürzere Wege. Da bringt Herta Clemens Kinder und Jugend auf Trab: Sie bietet einen erfolgreichen Turnunterricht an. Sabine Hoffmann erfüllt Träume in weiß in ihrem Brautstudio: Bei ihr kann man Hochzeitskleider ausleihen. Und Margit Kiewel verzaubert die Kindergartenkinder bei Wind und Wetter im Wald mit ihrer Waldpädagogik.
Niederöfflingen
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54531 Manderscheid
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Letzte Änderung am: 18.08.2006, 00.00 Uhr