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Streit in Mainz Uni wehrt sich gegen AfD-Wahlwerbespot

Die Universität Mainz streitet mit der Alternative für Deutschland (AfD) über einen Wahlwerbespot. Laut Uni ist ein Teil eines AfD-Fernsehspots auf dem Uni-Gelände entstanden.

Das Eingangsschild der Mainzer Universität, aufgenommen am 11.02.2016 auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz (Rheinland-Pfalz).

Universität Mainz wehrt sich gegen AfD-Spot

Dafür habe aber keine Drehgenehmigung vorgelegen, teilte die Universität am Freitag auf Anfrage des SWR mit. Deshalb solle die AfD entweder die Bilder vom Unigelände aus dem Wahlwerbespot herausschneiden oder ihn ganz löschen. Ein AfD-Sprecher sagte dem SWR, seine Partei müsse erst einmal die rechtliche Situation klären, dann werde über das weitere Vorgehen entschieden.

TU Kaiserslautern gegen AfD-Plakat

Im Februar hatte es bereits eine Auseinandersetzung mit der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern gegeben. Die TU hatte sich seinerzeit von einem Wahlplakat der AfD distanziert. Darauf hatte ein Landtagskandidat der Partei eine Krawatte mit dem Logo der TU getragen.

In einer Erklärung hieß es, das sei von TU-Seite weder gewünscht noch genehmigt. Die Technische Universität sei eine unpolitische Institution und sie distanziere sich davon, dass ihre Grundsätze für Wahlkampfbotschaften eingesetzt würden. Der AfD-Kandidat ist ein ehemaliger Mitarbeiter der Technischen Universität.

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