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Nach Terroranschlägen in Istanbul Todesopfer aus Rheinland-Pfalz überführt

Die zehn deutschen Todesopfer des Terroranschlags von Istanbul sind am Samstag zur Bestattung in die Heimat zurückgekehrt. Unter ihnen sind auch drei Menschen aus Rheinland-Pfalz.

Ein Transportflugzeug der Luftwaffe.

Eine Maschine bringt die Opfer in ihre Heimat zurück

Ein Ehepaar aus dem Mainzer Stadtteil Bretzenheim sowie ein 73-jähriger Mann aus Bad Kreuznach waren bei dem Anschlag ums Leben gekommen. Seine Frau erlitt schwere Verletzungen. In Mainz und Bad Kreuznach wehten die Flaggen an Regierungsgebäuden bis Freitag auf halbmast.

Ein Transportflugzeug der Luftwaffe landete am Samstagnachmittag mit ihren sterblichen Überresten an Bord auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel. Die Maschine parkte abgeschirmt von der Öffentlichkeit nahe einem Flugzeug-Hangar, in dem die Särge dann aufgebahrt wurden. Angehörige konnten dort trauern und Abschied nehmen.

Obduktionen in Deutschland

Die Leichen sollen nun obduziert werden. Die Bundesanwaltschaft hatte entschieden, dies in Deutschland vornehmen zu lassen, wie "Der Spiegel" berichtete.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am vergangenen Dienstag in Istanbuls Altstadtviertel Sultanahmet in einer Gruppe deutscher Urlauber in die Luft gesprengt. Zehn Deutsche wurden mit in den Tod gerissen, sieben weitere verletzt. Die Türkei macht die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für den Anschlag verantwortlich.

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