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"Rheinpfalz"-Umfrage CDU trotz Verlusten stärkste Partei

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz kann einer neuen Umfrage der "Rheinpfalz" zufolge weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün mit einer Mehrheit rechnen. Eine andere Partei legte demnach aber zu.

Rot-Schwarz

Nach wie vor: mehr schwarz als rot (Symbolbild)

Zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl ist die CDU nach wie vor stärkste Partei. Sie hat aber an Zustimmung eingebüßt. Die in Ludwigshafen erscheinende Zeitung schreibt in ihrer Freitagsausgabe, 37 Prozent der Befragten würden sich für die Union entscheiden. In der November-Umfrage seien es noch 40 Prozent gewesen. Der Wähleranteil der SPD liege unverändert bei 33 Prozent.

Als einzige Partei legte die AfD zu - von fünf auf neun Prozent. Die Grünen verloren einen Punkt und rangieren in der neuen Umfrage bei acht Prozent. Unverändert schneiden FDP (fünf Prozent) und Linke (drei Prozent) ab.

Dreyer noch vor Klöckner

Jeder siebte Wähler ist der Umfrage zufolge noch unentschieden. Vier Prozent wollen ihre Stimme nicht abgeben. Sechs Prozent äußern sich zu dieser Frage nicht.

Im direkten Vergleich zwischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Oppositionsführerin Julia Klöckner (CDU) hat die Regierungschefin in den Umfragen nach wie vor die Nase vorn, was Kompetenz, Sympathie und Problemlösungsfähigkeit angeht. Dreyers Vorsprung sei jedoch während der vergangenen drei Monate kleiner geworden.

Das Hamburger Meinungsforschungsinstitut GESS Phone & Field befragte im Auftrag der "Rheinpfalz" in einer repräsentativen Stichprobe zwischen dem 12. und 20. Februar 1.002 Wahlberechtigte.

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