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Razzia gegen "Darknet" Durchsuchungen auch in Rheinland-Pfalz

In einer groß angelegten Razzia ist die Polizei in Deutschland gegen Betreiber und Nutzer illegaler Internet-Plattformen vorgegangen. Auch gegen drei Verdächtige aus der Pfalz wird ermittelt.

Ein Hacker an einem Notebook

Ermittlungen gegen "Darknet"

Die Ermittlungen richteten sich gegen den Handel mit Waffen, Drogen, Falschgeld, gefälschten Ausweisen sowie Datenspionage im so genannten "Darknet".

In Rheinland-Pfalz gab es vier Durchsuchungen im Raum Koblenz, Ludwigshafen und Landau, wie die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz mitteilte. Zwei Verdächtige wohnen in Ludwigshafen, einer in Landau. Die drei sollen auf illegalen Internet-Plattformen unter anderem am Handel mit Kreditkarten-Nummern, Zugangsdaten zu Paketstationen und Drogen beteiligt gewesen sein. Die Verdächtigen aus der Pfalz wurden zwar nicht festgenommen. Die Polizei hat aber Computer und Festplatten beschlagnahmt und wertet diese jetzt aus. Das verantwortliche Bundeskriminalamt sieht die Aktion als Erfolg.

Im "Darknet" (englisch für "Dunkles Netz") können sich Internetnutzer anonym bewegen. Der nur über Anonymisierungsdienste erreichbare Bereich des Internets wird unter anderem von Kriminellen genutzt, aber auch von Menschen, die viel Wert auf ihre Privatsphäre legen oder in einem repressiven politischen System leben.

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