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Polizei ermittelt Giftköder tötet Hund

In Stein-Bockenheim (Kreis Alzey-Worms) ist ein Hund gestorben, nachdem er vergiftete Hackfleischbällchen gefressen hat. Ein anderer Hund konnte von einem Tierarzt gerettet werden.

Spaziergänger haben an einem Baum einen Zettel mit der Aufschrift "Vorsicht Giftköder" aufgehängt

Symbolbild

Nach Angaben der Polizei in Wörrstadt waren mindestens vier Hunde betroffen. Das Ganze sei schon im Dezember passiert. Hundebesitzer aus dem Raum Stein-Bockenheim sollten dennoch wachsam an. Zwei Hundebesitzer haben inzwischen Anzeige erstattet. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. So etwas werde mit einer Geldstrafe versehen.

Auch in Wiesbaden musste ein Hund sterben

Auch in Wiesbaden ist letztes Jahr ein Tag vor Heilig Abend ein Hund gestorben, nachdem er vergiftete Erdnussflips gefressen hatte. Beamte hatten damals ein Waldstück durchsucht und weitere Giftköder gefunden. Diese wurden eingefroren. Sollte es einen konkreten Tatverdacht geben, werde man die Proben ins Labor geben. In einem weiteren Fall in Wiesbaden wurden Fleischbällchen mit giftigen Pilzen versehen.

Kein Grund zur Besorgnis gibt es für Hundebesitzer in Mainz: Der Polizei sind aktuell keine Fälle bekannt, in denen Hunde vergiftete Köder gefressen haben.

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