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S-Bahn-Ausbau in Ludwigshafen "Nächster S-Bahn-Halt: BASF"

Mit der S-Bahn Rhein-Neckar direkt zum BASF-Gelände - der dafür nötige Ausbau der S-Bahn-Strecke soll 2018 beginnen. Die Kosten werden geteilt, denn: ganz billig wird das nicht.

Verkehrsminister Volker Wissing und Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbands des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (ZRN)

Die Vertragsunterzeichnung. Links: Volker Wissing, rechts: Christian Specht

Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Christian Specht, der Vorsitzende des Zweckverbands des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (ZRN), haben am Montag den Vertrag für den weiteren S-Bahn-Ausbau in Ludwigshafen unterzeichnet. Beim Start der 36-Millionen Euro-Investition waren Vertreter des Landes, der Stadt Ludwigshafen, der Deutschen Bahn sowie des Öffentlichen Nahverkehrs beteiligt. Geplant sei, das BASF-Werksgelände direkt mit dem S-Bahn-Verkehr Rhein-Neckar zu verbinden. Dazu soll unter anderem die Strecke zwischen dem Ludwigshafener Hauptbahnhof und des Chemiekonzerns BASF ausgebaut werden.

Diesel-Triebwagen werden ausgetauscht

Eine zwei Kilometer lange Strecke zwischen dem Ludwigshafener Hauptbahnhof und der BASF müsse ausgebaut werden. Zusätzlich soll auch das Schienennetz innerhalb des BASF-Werks erneuert und alte Diesel-Triebwagen durch elektrisch betriebene S-Bahnzüge ausgetauscht werden. Nach Angaben des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar kommen BASF-Mitarbeiter aus der West- und der Südpfalz dann deutlich schneller zur Arbeit. Auch der Straßenverkehr in der Region werde entlastet.

"Für mehr Lebensqualität"

Einen Großteil der Kosten tragen der Bund und das Land. Verkehrsminister Wissing sagte dem SWR, man brauche einen guten öffentlichen Schienen-Nahverkehr, damit die "Lebensqualität in Rheinland-Pfalz erhalten bleibt." Die Elektrifizierung der Strecken sei im Interesse des Landes, weil "wir auch im Interesse einer sauberen Luft von Dieselzügen Abstand nehmen wollen." Insofern sei dieses Projekt genau das Richtige.

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