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"Brot für die Welt" in Ludwigshafen "Satt ist nicht genug"

Die Evangelische Kirche der Pfalz ist mit einem pfalzweiten Eröffnungs-Gottesdienst in Ludwigshafen in die Spendenaktion "Brot für die Welt" gestartet. Die 58. Aktion steht erneut unter dem Motto "Satt ist nicht genug".

Kirchenpräsident Christian Schad bei Brot für die Welt

Appellierte an das Verantwortungsbewusstsein: Christian Schad

"Brot für die Welt" will auf die schlechte Ernährung von zwei Milliarden Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern aufmerksam machen. Ein Schwerpunkt ist dieses Mal die Bevölkerung der schnell wachsenden Städte. Hilfs-Projekte gebe es z.B. in Brasilien und Afrika: dort gehe es darum, die Menschen über gesundes Essen mit ausreichend Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien zu versorgen.

Zum Auftakt der Spendenaktion für die Pfalz und Saarpfalz appellierte der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad an die Christen, sich solidarisch und verantwortungsbewusst in der Einen Welt zu verhalten und auch das eigene Konsumverhalten zu überdenken. "Es gibt keinen Grund dafür, dass Menschen in anderen Teilen der Welt weniger Recht auf Nutzung der Ressourcen dieser Erde haben sollten, als wir selbst", sagte Schad im Gottesdienst am ersten Advent in der Apostelkirche in Ludwigshafen.


Das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland wurde 1959 gegründet und fördert mehr als 2.000 Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Wirkliche Hilfe muss dem Armen helfen, sich selbst zu helfen, lautete ein entscheidender Grundsatz, der bis heute gilt. Die Menschen in der Pfalz und der Saarpfalz haben im vergangenen Jahr 1.030.258 Euro für Brot für die Welt gespendet. Die meisten Spenden gingen mit 2,37 Euro pro Kirchenmitglied im Kirchenbezirk Bad Dürkheim ein, gefolgt vom Kirchenbezirk Frankenthal mit 1,58 Euro pro Kirchenmitglied und dem Kirchenbezirk Donnersberg mit 1,53 Euro pro Kirchenmitglied.

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