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Kreisverband Neuwied fordert Sonderparteitag Mögliche Ampel sorgt bei FDP für Ärger

Die Diskussion über die Bildung einer Ampel-Koalition zusammen mit SPD und Grünen sorgt in der rheinland-pfälzischen FDP für Ärger. Ein Kreisverband der Liberalen fordert jetzt einen Sonderparteitag.

Anhänger der FDP reagieren am 13.03.2016 in Mainz (Rheinland-Pfalz) auf die ersten Hochrechnungen der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz.

Regierung? Opposition? Die FDP-Basis ist sich uneins.

Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Neuwied, Alexander Buda, spricht sich in einem Brief an den Landesvorsitzenden Volker Wissing klar gegen die Bildung einer Ampel-Koalition aus. In dem Schreiben, aus dem die "Allgemeine Zeitung" zitiert, fordert Buda Wissing und die in den neuen Landtag gewählten FDP-Abgeordneten auf, einen Sonderparteitag einzuberufen. Dieser solle dann über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden.

In einer Abstimmung innerhalb des Kreisvorstands hätten sich acht von neun Mitgliedern gegen eine Ampel und für die parlamentarische Arbeit in der Opposition ausgesprochen, heißt es nach Angaben der Zeitung in dem Brief. Dem SWR sagte Buda, es handele sich um ein parteiinternes Schreiben, zu dem er sich vor den Gremienberatungen am Dienstag nicht äußere.

Kreisverband fordert Sonderparteitag

Am Dienstag kommt auch der Landesvorstand der Liberalen zusammen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Buda fordert, dass bereits in dieser Sitzung der Sonderparteitag zu möglichen Koalitionsverhandlungen beschlossen werden soll.

Die Möglichkeit einer Regierungsbildung mit Rot und Grün wird seit der Landtagswahl am 13. März an der Basis heiß diskutiert. Einige Mitglieder sind gegen eine Ampel, andere sprechen sich dafür aus, erst zu verhandeln und abzuwarten, wie die Gespräche laufen.

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