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BUND-Landesvorsitzender aus Quirnbach tritt aus BUND aus Harry Neumann schmeißt hin

Das Thema Windenergie brachte schließlich das Fass zum Überlaufen. Harry Neumann, der ehemalige Landesvorsitzende des BUND in Rheinland-Pfalz, ist jetzt ganz aus dem BUND ausgetreten.

Harry Neumann früherer BUND Vorsitzender in Rheinland-Pfalz

Jahrelang im Naturschutz aktiv - jetzt schmeißt der frühere BUND-Vorsitzende Harry Neumann hin

Im Dezember 2014 war Harry Neumann aus Quirnbach als Landesvorsitzender des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) zurückgetreten. Jetzt werde er mit sofortiger Wirkung aus dem BUND Deutschland austreten, teilte Neumann mit. Darüberhinaus lege er auch seine Funktion als Vorsitzender der BUND-Kreisgruppe Westerwald nieder.

Lobbyarbeit für die Windenergie

Neumann warf dem BUND vor, mit der Windindustrie zusammenzuarbeiten. Mittlerweile stünden die Interessen der Windindustrie über denen des Naturschutzes. Das könne er nicht länger akzeptieren. Schon bei seinem Rücktritt als BUND-Landesvorsitzender für Rheinland-Pfalz 2014, hatte Harry Neumann als Begründung den Widerstreit zwischen Windkraft und Naturschutz innerhalb des Verbandes genannt. Das habe auch zu Verwerfungen und Konflikten geführt.

"Das Maß ist voll, mein Weg ist ein anderer", teilte Neumann in seiner Erklärung mit. Aber auch ohne Engagement im BUND bleibe der Naturschutz seine Herzensangelegenheit.

Folgerichtige Entscheidung laut BUND

Die Sprecherin des BUND Rheinland-Pfalz, Sabine Yacoub, bezeichnete Neumanns Entscheidung als folgerichtig. Anfangs habe er Windenergie noch unterstützt, nun seine Position aber verändert.

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