Bitte warten...

Fliegerhorst Büchel Tornados starten zur Syrien-Mission

Zwei Tornados vom Fliegerhorst in Büchel starten heute zum Einsatz in die Türkei. Sie sollen aus der Luft Bilder über Truppenbewegungen und Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) liefern.

Ein Tornado-Jet auf der Startbahn des Fliegerhorsts in Büchel in der Eifel

Von Büchel in die Türkei (Archivbild)

Die beiden Aufklärungsmaschinen aus Büchel in der Eifel sollen gemeinsam mit vier Tornado-Jets aus dem schleswig-holsteinischen Jagel Material zur Auswertung weitergeben. Am Montag waren zur Unterstützung der Piloten schon Verwaltungsmitarbeiter und Bodenpersonal vom Flughafen Köln/Bonn aus ins türkische Incirlik losgeflogen.

Der 134 Millionen Euro teure Einsatz ist zunächst auf ein Jahr befristet. Anfang Dezember hat die Bundesregierung beschlossen, sich am Einsatz gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Syrien zu beteiligen. Der IS stelle eine globale Bedrohung für Frieden und Sicherheit dar, hieß es in der Begründung.

Sechs Bundeswehr-Aufklärungstornados im Einsatz

Der Einsatz in Syrien soll Mitte Januar beginnen. Die Soldaten sollen zwischen vier und sechs Monate dort bleiben, ehe sie abgelöst werden. Insgesamt 100 Soldaten der Luftwaffe sind zu dem Syrien-Einsatz gestartet.

Aktuell in Rheinland-pfalz