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Großeinsatz im Westerwald 50 Kilometer falsch auf A3 unterwegs

Ein Falschfahrer hat die Autobahnpolizei Montabaur am Freitagmorgen in Atem gehalten. Der offenbar betrunkene Mann fuhr etwa 50 Kilometer weit über die A3 bis nach Nordrhein-Westfalen.

Gelbes Schild mit Aufschrift "falsch"

Falschfahrer auf A3 (Sujetbild)

Nach Angaben der Autobahnpolizei Montabaur ging der erste Notruf am frühen Morgen Uhr aus dem Raum Dierdorf ein. Anscheinend war der Fahrer aus dem Raum Hachenburg dort falsch auf die A3 aufgefahren. Er war in Richtung Köln unterwegs, auf der Spur, die eigentlich nach Frankfurt führt.

Fahrer reagiert nicht

Beamte fuhren in einem Streifenwagen mit Blaulicht neben ihm her und versuchten, ihn zum Anhalten zu bringen. Der Fahrer reagiert aber weder auf Anhaltezeichen noch auf Sondersignale.

Stopp erst bei Lohmar

Auto an Straßenrand, dahinter Blaulichter

Erst bei Lohmar in NRW konnte der Falschfahrer gestoppt werden

Daraufhin sperrte die Polizei die Autobahnauffahrten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Erst mit Unterstützung von Polizeibeamten aus Nordrhein-Westfalen gelang es schließlich, den Falschfahrer am Autobahndreieck Lohmar zu stoppen.

Nach Angaben der Polizei war der 20-jährige Westerwälder stark betrunken. Er soll während seiner 50 Kilometer langen Falschfahrt leicht mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen sein.

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