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24.04.2014 | 14.30 Uhr Landesschau aktuell RP - 100 Sekunden

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Reaktionen  Gratulanten aus der ganzen Republik

Zu ihrer Amtseinführung als rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin hat Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch zahlreiche Glückwünsche von Menschen aus Politik und Gesellschaft erhalten. Es überwogen Glückwünsche und Vertrauensbekundungen - aber auch kritische Ansätze waren dabei.

Stephan Ackermann, Annegret Kramp-Karrenbauer, Sigmar Gabriel, Dietmar Muscheid, Claudia Roth

Zahlreiche Gratulationen aus Politik und Gesellschaft

Die rheinland-pfälzische Vize-Ministerpräsidentin Eveline Lemke freut sich auf noch mehr "Frauenpower" für Rheinland-Pfalz: "Malu Dreyer hat bereits als Ministerin ausgezeichnete Arbeit geleistet", sagte die Grünen-Politikerin. Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner bot Dreyer ihre Zusammenarbeit an, machte aber auch deutlich, dass die neue Regierungschefin von ihrem Vorgänger Kurt Beck (SPD) viele Baustellen erbe. Sie nannte unter anderem die Verschuldung des Landes und die Pleite am Nürburgring.

Der Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Daniel Köbler, erneuerte das Bekenntnis seiner Partei zur Koalition mit der SPD: "Rot-Grün steht geschlossen und geht gestärkt die anstehenden Aufgaben an".

Zahlreiche Gratulanten aus Berlin und den Nachbarländern

Neben den vielen Gratulanten im Landtag erreichten die neue Regierungschefin auch Glückwünsche aus der Bundeshauptstadt. Er wünsche Dreyer "ganz persönlich viel Ausdauer, Glück und Erfolg", sagte der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel. Dreyer verkörpere auf glaubwürdige Weise die politischen Kernziele der SPD: soziale Gerechtigkeit und faire Lebenschancen für alle.

Die grünen Bundesvorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir freuten sich, "dass nach Nordrhein-Westfalen jetzt auch Rheinland-Pfalz von einem rot-grünen Frauen-Duo regiert wird". Wirtschaftsministerin Lemke bleibt auch im Kabinett Dreyer stellvertretende Regierungschefin.

Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kamp-Karrenbauer (CDU), die Dreyer als sympathische und optimistische Kollegin bezeichnete, zeigte sich zuversichtlich, "dass die traditionell guten Beziehungen zwischen unseren beiden Nachbarländern ergebnisorientiert weitergeführt werden." Auch der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (CDU), hofft auf eine gute Zusammenarbeit: "Dank ihrer zehnjährigen Arbeit als Ministerin verfügt sie über vielfältige Kenntnisse, sagte er.

Segenswünsche vom scheidendem Präses Schneider

Der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid bezeichnete Dreyer als eine der wenigen Persönlichkeiten in der Politik, die sowohl profundes Fachwissen besitzen als auch auf Menschen zugehen könnten. Die Lehrergewerkschaft "Verband Bildung und Erziehung" in Rheinland-Pfalz forderte Dreyer auf, soziale Aspekte in der Schulpolitik stärker zu berücksichtigen. Besonders die Einbindung benachteiligter Kinder müsse mehr im Fokus stehen.

Von Seiten der Kirche erreichten Malu Dreyer ebenfalls gute Wünsche für ihre neue Aufgabe: Der scheidende Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, schickte Segenswünsche: "Gott schenke Ihnen Kraft und Kreativität, gelingende Kommunikation und tragfähige Beziehungen." Der Trierer Bischof Stephan Ackermann sagte, er freue sich auf eine Fortsetzung der "konstruktiven Zusammenarbeit". Er habe Dreyer in der Vergangenheit als vertrauensvoll, offen und verlässlich erlebt.

Letzte Änderung am: 16.01.2013, 17.00 Uhr