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WTA-Turnier in Stuttgart Kerber führt die Setzliste an

Mit Angelique Kerber führt erstmals eine deutsche Tennisspielerin die Setzliste in Stuttgart an. Die 28-Jährige könnte auch die Rolle als Publikumsliebling übernehmen, die neu besetzt werden muss.

Tennisspielerin Angelique Kerber jubelt

Will in Stuttgart wieder jubeln: Angelique Kerber

Die Weltranglisten-Zweite Kerber will ihren Vorjahreserfolg in Stuttgart wiederholen. Für die mit 560.000 Euro dotierte Sandplatzveranstaltung vom 16. bis 24. April haben acht Top-Ten-Spielerinnen gemeldet. "Unser Starterfeld hat auch diesmal wieder absolutes Weltklasseniveau", betonte Turnierdirektor Markus Günthardt in einer Pressemitteilung am Donnerstag. Ganz besonders freue es ihn, dass den Zuschauern mit Kerber erstmals eine deutsche Grand-Slam-Siegerin präsentiert werden könne.

Das ist auch insofern wichtig, weil den Veranstaltern das langjährige Aushängeschild des Turniers kurzfristig abhanden gekommen ist: Maria Scharapowa aus Russland steht wegen ihrer positiven Dopingprobe und der folgenden Suspendierung nicht im Starterfeld. Die bisherige Markenbotschafterin des Hauptsponsors Porsche hatte das Turnier von 2012 bis 2014 gewonnen. Porsche hatte erklärt, vorerst "die geplanten Aktivitäten auszusetzen". Auch die Ranglisten-Erste Serena Williams (USA) kommt erneut nicht nach Stuttgart.

Fünf Deutsche im Hauptfeld

Die Top-Ten-Starterinnen sind neben Kerber die Polin Agnieszka Radwanska, die beiden Spanierinnen Garbiñe Muguruza und Carla Suárez Navarro, Simona Halep (Rumänien), die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien), Roberta Vinci (Italien) und Belinda Bencic (Schweiz).

Auch vier weitere Deutsche sind für das Hauptfeld gesetzt: Andrea Petkovic (Darmstadt), Sabine Lisicki (Berlin), Annika Beck (Bonn), Mona Barthel (Neumünster) sowie Julia Görges (Bad Oldesloe), die das Turnier 2011 überraschend gewonnen hatte. Weitere Talente haben über die Qualifikation eine Chance. "Beim Porsche Tennis Grand Prix schließt sich für unsere Talente der Kreis", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner. "Hier können sie wichtige Erfahrungen sammeln und von den besten Spielerinnen der Welt lernen."

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