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Trockenheit 2015 im Ulmer Raum Lebensbaum reihenweise gestorben

Es fällt in diesem Jahr besonders auf: vielen Thuja-Hecken sind unansehnlich, weil einzelne Bäume oder ganze Reihen braun sind. Wir haben in einer Ulmer Baumschule nachgefragt.

Thuja-Sterben: vertrocknete Pflanzen in einer Hecke

Zu wenig Wasser: Lebensbäume machen schlapp


Nach dem vielen Regen im Frühjahr sind Gärten und Rasen eigentlich wunderbar grün. Wären da nicht immer wieder diese braunen Stellen in den Thuja-Hecken. Zu Markus Braun in seine Baumschule in Ulm-Eggingen kommen viele Kunden mit diesem Problem: "Ja leider, muss man sagen, vor allem Kunden mit älteren Hecken. Man denkt einfach nicht daran, die Hecken zu gießen".

Bäume vertrocknen

Nach dem sehr regenarmen Sommer 2015 und einem Winter ohne viel Niederschläge seien viele Pflanzen schlicht vertrocknet, erklärt Braun: "Man darf auch nicht vergessen, die Thuja kommt aus Nordamerika, da gibt es deutlich mehr Niederschläge".

Markus Braun steht vor einer satten grünen Thuja-Hecke

Gießen nicht vergessen! Gärtner Markus Braun vor seinen Thuja-Bäumen

Der Gärtner empfiehlt seinen Kunden deshalb, die Lebensbäume nicht nur bei der Neuanpflanzung gut zu wässern, sondern sie auch in trockenen Jahren und besonders vor dem Winter durchdringend zu gießen. Außerdem sei es wichtig, sie regelmäßig zu schneiden und abgestorbene Teile zu entfernen. Obwohl sie Trockenheit nicht gut vertrage, sei die Thuja gerade in Wohngebieten mit wenig Platz oft eine der besten Lösungen.

Thuja, auch Lebensbaum genannt, gehört zur Familie der Zypressengewächse. Der immergrüne Baum wird wegen seiner Schnittverträglichkeit gerne als Heckenpflanze verwendet.

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