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Friedenskirche Neu-Ulm Neubau für florierende Gemeinde

Die Baptisten-Gemeinde in Neu-Ulm hat einen neuen Anbau an der Friedenskirche eröffnet. Das Gebäude kostet rund zweieinhalb Millionen Euro und wurde von der Kirchengemeinde finanziert.

Ansicht des Anbaus mit Kirche im Hintergrund

Der neue Anbau der Friedenskirche

"Wir haben lange auf dieses Bauwerk gewartet", sagte Finanzdiakon Roland Schütter bei der Eröffnung. In dem Gebäude sind ein Foyer für kleinere Veranstaltungen, mehrere Gruppenräume, eine Cafeteria und ein Raum für das stille Gebet entstanden.

Viel Platz für Besucher

Das Gebäude selbst, das rund 200 Gottesdienstbesuchern Platz bietet, war in den vergangenen Jahren zu klein geworden. Die wachsende Gemeinde hat momentan 425 Mitglieder. Sie rechnet in den nächsten Jahren nach eigenen Angaben mit einem Anstieg auf rund 800 Mitglieder. Dann müsse erneut angebaut werden.

Mit Spenden finanziert

In 20 Monaten Bauzeit wurde dieses mal die Nutzfläche auf knapp 1.300 Quadratmeter erweitert. Die Baukosten trägt die Kirchengemeinde allein, vor allem auch durch Spenden. "Wir beziehen keine Kirchensteuer", sagt Thomas Greiner, der mit seiner Frau Ruth die Pastorenstelle besetzt. Die Bausumme wird zur Hälfte auch über Kredite finanziert.

Entscheidung mit 14

"Wir haben eine sehr aktive Gemeinde", ergänzt Ruth Greiner. Das zeige sich immer in den zwei bis drei wöchentlichen Gottesdiensten. Anders als in evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, entscheidet ein Baptist ab dem vierzehnten Lebensjahr selbst über seinen Beitritt. Dann erst wird getauft.


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