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Fusion Tübingen und Steinlach-Wiesaz-Härten Volksbanken verschmelzen

Die Volksbanken Tübingen und Steinlach-Wiesaz-Härten wollen zusammengehen. Die Bank hat ihre Mitarbeiter und Kunden darüber informiert.

Hauptstelle Volksbank Tübingen

Soll bald noch viel mehr umfassen: Volksbank Tübingen

"Wir wollen möglichst keine betriebsbedingten Kündigungen", sagte Vorstandschef Eberhard Heim dem SWR. Es könne aber sein, dass Zeitverträge in den nächsten zwei Jahren nicht verlängert oder Stellen nicht neu besetzt werden.

Stellen einsparen

Insgesamt haben beide Volksbanken rund um Mössingen und Tübingen rund 300 Mitarbeiter. Schon jetzt sei geplant zum Jahresende sechs Geschäftsstellen beider Banken zu schließen oder zu verkleinern, sagte Heim.

Digitalisierung und Regulierung

Der Niedrigzins mache den Volksbanken zunehmend zu schaffen. Die EU habe großen und kleinen Banken nach der Krise die gleichen scharfen Regeln auferlegt, so Heim. Das sei für die Regionalbanken schwer zu stemmen. Allein die Verwaltung koste deshalb rund 600.000 Euro mehr pro Jahr. Außerdem würden immer mehr Kunden Onlinebanking nutzen. Auch das verändere das Bankgeschäft enorm.

Im Mai sollen Genossen bei einer Vertreterversammlung über die Fusion der Banken abstimmen.

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