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Alb jetzt UNESCO GeoPark Schub für den Tourismus erwartet

Die Schwäbische Alb ist jetzt offizieller UNESCO Global GeoPark. Ministerpräsident Kretschmann hat am Freitag in Stuttgart die Urkunde entgegengenommen.

Venusfigur aus der Steinzeit

Die "Venus vom Hohle Fels"

Der GeoPark Schwäbische Alb ist eine Region mit einzigartigem geologischen und archäologischen Erbe. Außerdem ist die Alb ein beliebtes Urlaubsziel und Naherholungsgebiet. Im Jahr 2002 wurde die Schwäbische Alb zum Nationalen GeoPark ernannt. Zwei Jahre später erfolgte die Auszeichnung als Europäischer und Globaler GeoPark.

Erdgeschichtliche Bedeutung

Die Alb ist Teil des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes und wird begrenzt vom Schwarzwald im Südwesten, dem Neckar im Norden, dem Rieskrater im Osten und der Donau im Süden.

Erdgeschichtliche Abschnitte wie das Aalenium und das Pliensbachium sind nach Orten der Schwäbischen Alb benannt. Die weltweit bekannte Untergliederung des Erdalters Jura wurde hier entwickelt. Auf der Alb findet man weltberühmte Fossilienfundstätten wie Holzmaden, Dotternhausen und Nusplingen.

Ein Mann bearbeitet Steine auf dem Geopark-Fest

Geopark im Geopark - Schieferklopfen in Dotternhausen

Die Karstlandschaft bietet Dolinen, Karstquellen wie den Blautopf und viele Höhlen. Als höhlenreichste Landschaft Deutschlands bot die Alb Menschen und Tieren bereits in der Eiszeit besondere Lebensräume, welche einzigartige Eiszeitfunde wie den Löwenmenschen oder die Venus vom Hohle Fels beherbergt haben.

Besonders attraktiv im GeoPark Schwäbische Alb ist die Verzahnung von Geotourismus und dem vielfältigen touristischen Angebot auf der Schwäbischen Alb. Die Anbieter erhoffen sich davon mehr Touristen auf der Alb und eine engere Zusammenarbeit mit anderen GeoParks wie der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz.

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