Bitte warten...

Nach Hangrutsch in Freiburg St. Georgen Böschung wird festgenagelt

Ein steiler Hang an der Rheintalbahn im Süden Freiburgs ist bald gesichert. Er war im April ins Rutschen gekommen, aber nicht - wie spekuliert worden war - wegen Rodungsarbeiten.

Um das Video abspielen zu können, benötigen Sie Javascript. Bitte aktivieren Sie dies in Ihrem Browser.

1:12 min

Mehr Info

Neun Meter lange Nägel halten Böschung

Ein steiler Hang an der Rheintalbahn im Süden Freiburgs ist bald gesichert. Er war im April ins Rutschen gekommen, aber nicht - wie spekuliert worden war - wegen Rodungsarbeiten.

Es waren nicht die Rodungsarbeiten der Bahn, die das Gelände ins Rutschen gebracht haben, sagen Geologie-Experten. Verantwortlich hierfür seien vielmehr auf wenigen Metern wechselnde Gesteinsformationen im Untergrund, die sich - nachdem sie von Wasser durchdrungen wurden - vom Hang gelöst hätten. Tiefwurzelnde Bäume hätten mit dazu beigetragen, dass sich die Erdmassen abspalten und so der Hang ins Rutschen kommen konnte.

Neun Meter lange Stahlnägel

Die Befestigungsarbeiten an der steilen Böschung haben laut Bahn AG rund 1,6 Millionen Euro gekostet und sollen im November abgeschlossen werden. Derzeit schlägt eine Spezialfirma neun Meter lange Stahlnägel in die Bahnböschung. Sie werden mit einem Betongemisch im Erdreich verpresst und dienen als Anker für ein Stahlnetz, das weitere Hangrutsche verhindern soll. Die Bahn hat weitere Bodenuntersuchungen im umliegenden Gelände angekündigt. In dem Bereich war die Erde mehrmals gerutscht, zuletzt im April dieses Jahres.

Aktuell in Baden-Württemberg