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Freiburger Studenten erfolgreich Elektronisches Armbandhilft Senioren

An der Universität Freiburg haben Studierende ein Armband entwickelt, das bei einem Sturz ein Alarmsignal aussendet. Falls etwas passiert, sind Helfer schnell vor Ort.

Vier Studierende am Freiburger Institut für Mikrosystemtechnik haben das Sturzarmband "Body Warn" entwickelt. Bei einem deutschlandweiten Wettbewerb erreichten sie mit ihrer Erfindung den zweiten Platz. Die Studierenden wurden unter anderem vom Bundesministerium für Forschung und dem Verband der Elektronik unterstützt.

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Hilfsmittel im Alter

An der Universität Freiburg haben Studierende ein Armband entwickelt, das bei einem Sturz ein Alarmsignal aussendet. Bei einem deutschlandweiten Wettbewerb erreichten sie mit ihrer Erfindung den 2. Platz. Die Studierenden wurden unter anderem vom Bundesministerium für Forschung und dem Verband der Elektronik unterstützt.

Das Besondere an dem Gerät ist, dass es vollkommen energieautark funktioniert. Durch sogenanntes Energy Harvesting wird die Energie für das elektronische Gerät aus Körperwärme gewonnen. Somit ist dieser Sturzsensor für Senioren immer einsatzbereit, ohne dass sie daran denken müssen es aufzuladen oder die Batterie zu wechseln.

Ruthilde Singer lebt allein in einem vierstöckigen Haus und ist schon mehrfach gestürzt. So wie die Hälfte aller Menschen, die über 80 Jahre alt sind. Das neue Sturz-Armband ist für den täglichen Gebrauch noch zu groß, doch die Erfindung kommt bei Ruthilde Singer gut an: "Das Sturzarmband bedeutet für mich mehr Sicherheit. Ich bin keine ängstliche Frau, aber ich lebe eben allein." Mithilfe des Gerätes wird ein Signal ausgesendet, das einen Notruf über ein Telefon ersetzen könnte.

Die Idee zu dem Armband hatten die Studierenden bei einem Brainstorming, innerhalb knapp eines Jahres entstand der Prototyp. Peter Woias vom Insitut für Mikrosystemtechnik in Freiburg ist von dem Sturzarmband überzeugt. "Ich würde sagen, die Produktidee, die hier ausgearbeitet wurde hat durchaus auch Zukunftspotential."

Jetzt hoffen die Studierenden, dass sie sich mit ihrem Sturz-Armband für einen internationalen Wettbewerb in Peking qualifizieren.

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