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Teile Freiburgs abgesperrt Blindgänger nahe der Uniklinik entschärft

Ungemütlicher Sonntag für 1.600 Freiburger: Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe mussten sie am Morgen ihre Häuser räumen. Auch an der Uniklinik gab es Unannehmlichkeiten.

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0:30 min | So, 28.2.2016 | 18:00 Uhr | SWR Fernsehen BW

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Alarm in Freiburg

Fliegerbombe problemlos entschärft

Rund eine halbe Stunde dauerte die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die in Freiburg bei Bauarbeiten gefunden worden war.

Bis spätestens 8.00 Uhr mussten die rund 1.600 betroffenen Anwohner im Freiburger Westen am Sonntag ihre Wohnungen verlassen haben. Der Fundort der Fliegerbombe wurde großräumig abgesperrt, darunter Teile der Breisacher und der Hohenzollernstraße. Die Behinderungen für den Verkehr hätten sich aber in Grenzen gehalten, so eine Polizeisprecherin.

Auch Teile der Uniklinik lagen im Evakuierungsgebiet. Mehrere Abteilungen wurden evakuiert, womit zum Teil bereits am Samstag begonnen worden war. Insgesamt wurden rund 80 Patienten auf andere Stationen verteilt. Anschließend legten Kampfmittelexperten die 500-Kilo-Bombe frei und entschärften sie. Eine Polizeisprecherin sagte, alles sei ohne Zwischenfälle verlaufen.

Der Blindgänger war bei Bauarbeiten im Freiburger Westen entdeckt worden. In dem Gebiet tauchen auch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges immer wieder Bomben im Boden auf, zuletzt im Juli vergangenen Jahres.

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