Bitte warten...

Stürmische Fastnacht Die Narren springen, hüpfen, bräuteln

Warm anziehen hieß es für das närrische Volk in Baden-Württemberg. Doch das stürmische Wetter hielt die Narren nicht davon ab, den Rosenmontag ausgelassen zu feiern.

Um das Video abspielen zu können, benötigen Sie Javascript. Bitte aktivieren Sie dies in Ihrem Browser.

2:56 min | Mo, 8.2.2016 | 19:30 Uhr | SWR Fernsehen BW

Mehr Info

Rosenmontag in Baden-Württemberg

Narrensprung, Häs und "Da-Bach-Na"

Trotz des stürmischen Wetters haben die Narren in Baden-Württemberg am Rosenmontag wieder traditionell gefeiert. Etwa beim Narrensprung in Rottweil oder im kalten Nass in Schramberg.

Die Elzacher Narren im Landkreis Emmendingen etwa waren schon um 5.00 Uhr als Nachtwächter und Taganrufer unterwegs. Drei Stunden später starteten die Rottweiler Narren mit ihren Sprüngen durchs Schwarze Tor. Am Nachmittag fuhren die Narren in Schramberg (Kreis Rottweil) mit bunt geschmückten Holzzubern die Schiltach hinunter: Die "Da-Bach-na-Fahrt" ist ein nasskaltes Spektakel.

In Haigerloch (Zollernalbkreis) wurden Männer, die im Ort geheiratet oder gebaut haben, von der Bräutelgesellschaft auf einem Holzstamm um den Marktbrunnen getragen. Am wollten die Hästräger am Montag zu Tausenden die Städte stürmen.

Regen und Sturmböen halten Narren nicht auf

In der Region Karlsruhe und Heidelberg fielen wegen des stürmischen Wetters einige kleinere Umzüge aus. Dies teilten die Organisatoren dem SWR mit. Der größte Umzug in dieser Region soll am Dienstag in Karlsruhe selbst stattfinden.

Dem Rosenmontagsumzug am frühen Nachmittag in Freiburg sahen nach Schätzungen der Polizei etwa 45.000 Besucher zu. Abgesehen von einzelnen, teils alkoholbedingten Auseinandersetzungen gab es keine Vorfälle.

Aktuell in Baden-Württemberg