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Protest-Aktion gegen AfD in Reutlingen Mehrere Polizisten verletzt

Bei Protesten gegen eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) in Reutlingen sind am Freitagabend drei Polizisten verletzt worden. Es gab eine Festnahme.

Eine Gruppe von Demonstranten, die gegen eine Versammlung der Partei AfD protestieren

Einige Demonstranten griffen am Freitagabend die Polizei an

Etwa 40 Teilnehmer einer Kundgebung gegen den Neujahrsempfang des örtlichen AfD-Verbandes hatten am Freitagabend einen Eingang zum Veranstaltungsort mit einem Fahrradschloss abgesperrt, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen der Demonstranten aus der linken Szene mit AfD-Anhängern und der Polizei.

Demonstranten und Polizisten sprühten mit Pfefferspray. Zwei der Beamten erlitten Augenreizungen. Ein weiterer bekam einen Schlag auf den Kopf und trug eine Platzwunde davon. Alle drei Beamten konnten ihren Dienst allerdings fortsetzen. Zu verletzten Demonstranten machte die Polizei keine Angaben. Ein Demonstrant wurde festgenommen, weil bei ihm ein Tierabwehrspray gefunden wurde.

Protest-Veranstalter zeigten sich verärgert

Anschließend zogen noch rund 100 Demonstranten weiter, bis sich die Kundgebung schließlich auflöste. Die Veranstalter der Demonstration, das "Reutlinger Bündnis für Toleranz und Vielfalt" zeigten sich verärgert: Man habe die Demonstranten immer wieder aufgefordert friedlich zu bleiben.

Zu dem Protest vor dem Spitalhofsaal am Marktplatz hatten unter anderem die lokalen Verbände von SPD, Grünen, Linke und FDP sowie der Gewerkschaften IG Metall, DGB und ver.di aufgerufen. Laut Polizei nahmen etwa 350 Menschen daran teil.

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