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Netz Stuttgart-Ulm-Bodensee vergeben Bahn bedient die Südbahn weiter

Die Bahn räumt bei der Vergabe der Nahverkehrsnetze in Baden-Württemberg ab. Jetzt hat sie sich auch die Strecke von Stuttgart nach Lindau gesichert - muss dafür aber kräftig investieren.

Eine Regionalbahn fährt auf der Mitte-Deutschland-Bahnstrecke zwischen Erfurt und Gera am 24.03.2014 bei Stadtroda einen eingleisigen Streckenabschnitt entlang.

Die Bahn hat ein weiteres Netz in Baden-Württemberg gewonnen (Symbolbild)

Für die Strecke von Stuttgart über Ulm nach Friedrichshafen und Lindau am Bodensee verspricht das Verkehrsministerium den Fahrgästen einen besseren Takt und mehr Komfort. Von Dezember an fahren die Interregio-Expresszüge dort im Stundentakt, teilte der zuständige Minister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag nach der Vergabe des Netzes Stuttgart-Ulm-Bodensee in Stuttgart mit. Die Fahrgäste können mehr Sitzplätze, Klimaanlagen, WLAN und Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder erwarten.

Mit der Elektrifizierung der Südbahn zwischen Ulm und dem bayrischen Lindau zum Dezember 2021 wird das Netz ein reines Elektronetz werden. Die Diesel-Lokomotiven werden dann gegen Elektroloks ausgetauscht, gleiches gilt für die Triebwagen, wie das Ministerium weiter mitteilte.

Mehr Leistung, weniger Kosten

Schön fürs Land: Durch die Ausschreibung sinkt der Preis pro Zugkilometer um rund drei Euro. Bislang kassiert die Bahn 11,69 Euro. Das läppert sich: Der Leistungsumfang beträgt rund 2,6 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Davon entfallen etwa 94.000 Zugkilometer pro Jahr auf Bayern.

Der neue Vertrag läuft sieben Jahre bis 2023. Die Deutsche Bahn zeigte sich erfreut über den Zuschlag: "Der erneute Gewinn einer Ausschreibung zeigt, dass wir dem Land gegenüber unsere Position als kompetenter Dienstleister für den Schienennahverkehr in Baden-Württemberg festigen konnten." Bei den lukrativen .

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