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Nach Feuer in Ulmer Asylbewerberheim Polizei intensiviert die Ermittlungen

Nach dem Feuer in einem Asylbewerberheim in Ulm hat am Montag die Spurensuche mit Kriminaltechnik und einem Spürhund begonnen. In dem Gebäude hatte am Sonntagabend ein Raum gebrannt.

Brand in Flüchtlingsheim Ulm

Das Feuer war in einem Zimmer der Flüchtlingsunterkunft ausgebrochen

Dabei wurden nach Angaben der Polizei ein männlicher Asylbewerber sowie ein Kind und drei Sicherheitsbeamte leicht verletzt. Das Feuer brach in einem möblierten, aber unbelegten Raum in einem oberen Stockwerk aus. "Alle Zimmer drum herum waren belegt", sagte ein Polizeisprecher am Montag. In den Raum befanden sich acht Stockbetten und verpackte Matratzen.

Das Gebäude war zunächst evakuiert worden. Der Sicherheitsdienst habe die Bewohner des betroffenen Stockwerks aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. "Die Sicherheitsleute mussten ins obere Stockwerk, um die anderen Menschen zu retten", sagte ein Polizeisprecher. Die etwa 90 Bewohner konnten wieder in das Haus zurückkehren, nachdem das obere Stockwerk geräumt worden war. Beim Eintreffen der Polizei war das Feuer bereits gelöscht.

Entstanden ist der Brand in dem Flüchtlingsheim in einer Matratze. Aus dem Schwelbrand breiteten sich am Sonntagabend die Flammen auf das Zimmer aus, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Brandursache ist weiterhin unklar. Der Sachschaden wird auf 60.000 Euro geschätzt.

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