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Nach der Umfrage Grüne zufrieden - CDU überhaupt nicht

32 Prozent für die Grünen, 28 Prozent für die CDU - viele Ergebnisse der ARD-Vorwahlumfrage lösen unterschiedliche Reaktionen in der baden-württembergischen Landespolitik aus. Zum Beispiel Fassungslosigkeit.

Walker (Grüne), Mast (SPD), Meuthen (AfD) und Rülke (FDP)

Gemischte Gefühle bei Walker, Rülke, Mast und Meuthen (l. n. r.)

Angesichts von 32 Prozent in der Umfrage gibt sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) betont bescheiden. Dem SWR sagte er am Freitag, er bewerte die Umfrage erst einmal positiv, doch allgemein sei er skeptisch bei Umfragen. Allerdings sei Kretschmann, "optimistisch, dass es Grün-Rot noch mal schafft."

Wolf von Umfrage "betroffen"

Die CDU hingegen ist nicht begeistert: Mit 28 Prozent bei der ARD-Vorwahlumfrage scheint die Stimmung innerhalb der Partei am Nullpunkt angelangt zu sein. Ihr Spitzenkandidat Guido Wolf sagte am Freitagmorgen im SWR: "Natürlich sind das Zahlen, die uns betroffen machen." Wolf begründet die schlechten Zahlen mit einer schwierigen Ausgangslage seiner Partei als Opposition in Baden-Württemberg und einem bundespolitischen Thema, das alle landespolitischen Themen überlagere. "Wir haben vielleicht den schwierigsten Wahlkampf zu führen, den die CDU in Baden-Württemberg jemals zu führen hatte", so Wolf.

Fassungslosigkeit bei der SPD

Auch bei der SPD reagiert man hinter den Kulissen fassungslos auf die 13 Prozent der Umfrage. Offiziell lässt Generalsekretärin Katja Mast aber verkünden, man werde weiter kämpfen wie die Löwen.

Die AfD liegt in der Umfrage mit der SPD gleichauf. AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen gibt daher auch als neues Ziel aus, man wolle die SPD überholen und die drittstärkste Kraft im baden-württembergischen Landtag werden.

Rundum zufrieden zeigt sich FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke: Die FDP käme auf 8 Prozent und wäre demnach sicher im Landtag vertreten.

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