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Ungemütlicher Februarstart in BW In Gipfellagen schwere Sturmböen erwartet

Der Februar startet nicht mit Winterwetter, aber Ausläufer eines Orkantiefs könnten Baden-Württemberg treffen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen - vor allem in den Höhen.

Ein Mann kämpft am Donnerstag (18.01.2007) auf dem Schauinsland, Freiburgs Hausberg,  vor windschiefen Bäumen mit einem Regenschirm gegen den Sturm an.

Vor allem in den Höhenlagen wird's stürmisch (Symbolbild)

Am Rande des Sturmtiefs, das vom Atlantik über Deutschland hinwegzieht, strömt sehr milde Luft nach Baden-Württemberg - und bringt unwetterartige Niederschläge mit. Vor allem entlang des Rheins, im Schwarzwald sowie im Allgäu könnten sie von Sturm- und Orkanböen begleitet werden, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag. In den Hochlagen des Schwarzwalds werden Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern erwartet.

Das stürmisches Tauwetter mit Dauerregen bringt auch Hochwasser. Die Donau ist im Kreis Tuttlingen am Montagmorgen über die Ufer getreten und hat eine Kreisstraße überschwemmt. Die K5900 nahe Mühlheim wurde in beide Richtungen gesperrt, wie das Lagezentrum im Innenministerium online mitteilte. Weitere Gefahren gingen von möglichen Erdrutschen aus.

Hohe Pegelstände an Rhein, Donau und Neckar

Schmelzwasser und Regen füllen die Flüsse und Seen bis an die Hochwassergrenze, wie die Vorhersagezentrale in Karlsruhe mitteilte. Von einem Wasserstand von knapp fünf Meter ist der Rhein an der Messstelle Maxau seit Sonntagmorgen in nur 24 Stunden auf beinahe sieben Meter angestiegen. Auch Donau, Neckar und die Nebenflüsse führen demnach mehr und mehr Wasser.

Am Bodensee wurde am Montagmorgen wegen hohen Wellengangs und Dauerregens kurzzeitig der Katamaranbetrieb eingestellt. Mittlerweile sind die Schiffe wieder auf Fahrt.

Trübe Aussichten

Am milden Tauwetter ändert sich laut DWD erst mal nicht viel. Heftigen Wind, anhaltende Nässe und milde Temperaturen erwarten die Experten in Baden-Württemberg noch für die ganze Woche.

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