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Projekt Lernort Kislau Mit Comics aus der Geschichte lernen

Widerstandskämpfer aus der Badischen Landesgeschichte in animierten Bildergeschichten: Mit sogenannten "Motion Comics" will das Projekt Lernort Kislau Werte vermitteln.

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Ausgrenzung und Gewalt muss man konsequent und rechtzeitig entgegentreten, um die Werte der Demokratie zu verteidigen. Diese Botschaft will der Karlsruher Verein "Lernort Zivilcourage & Widerstand" jungen Menschen mit sogenannten "Motion Comics" vermitteln. Das sind kurze animierte Bildergeschichten, die historisch verbriefte Ereignisse aus der badischen Landesgeschichte der Jahre 1918 bis 1945 aus der Ich-Perspektive jeweils eines Protagonisten zeigen.

Bisher sind fünf Motion Comics der Zeichnerin Katja Reichert entstanden. Sie sollen ab Januar 2017 auf dem Geschichtsportal www.lzw-portal.de zur Verfügung stehen. Bereits jetzt kann man sich die Filme über YouTube ansehen.

Aus der Geschichte lernen

Der Verein "Lernort Zivilcourage & Widerstand" möchte die Erforschung des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Baden fördern und an konkreten Beispielen aus der Region Lernstoffe anbieten. Dazu soll auf dem Areal des früheren badischen Konzentrationslagers Kislau zwischen Karlsruhe und Heidelberg ein neuartiger Lernort entstehen.

Auf Unterstützung angewiesen

Um das Projekt der "Motion Comics" weiter ausbauen zu können ist der Verein auf Unterstützung und Spenden angewiesen. Derzeit läuft die Crowd-Funding-Aktion für einen neuen Film über Emil Julius Gumbel. Der Heidelberger Statistikdozent versuchte seit 1919 anhand harter Fakten darüber aufzuklären, dass die deutsche Justiz auf dem rechten Auge blind war.

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