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Mit dem Motorrad nach Nepal um zu helfen Ohne Navi von Karlsruhe nach Kathmandu

65 Tage lang war der Karlsruher Student Christof Wörz nach Nepal unterwegs - alleine, auf dem Motorrad. Mehr als 15.000 Kilometer liegen hinter ihm und er hat es geschafft.

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Christof Wörz' Motorradtrip nach Nepal

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Wildcampen in der Osttürkei

Wildcampen in der Osttürkei

Tanken in Belutschistan

Am Babusar-Pass in Pakistan

Auf der Fahrt zum Ziel in Japhe

Am See Saifal Maluk im pakistanischen Norden, Nähe Naran

Auf der Fahrt zum Ziel in Japhe, Streckenhilfe unterwegs

Sein Motorrad hat durchgehalten, das Wetter auch: von 65 Reisetagen hatte er an 63 gutes Wetter. Dennoch gab es Probleme: angefangen bei einem fehlenden Visastempel im Iran bis hin zu einer eingestürzten Brücke in Pakistan oder besonders sorgfältigen Zollbeamten an der indischen Grenze, Christof Wörz hat viel erlebt, sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Ohne Navi durch den Orient

Meter für Meter, Land für Land, so arbeitete sich der angehende Bauingenieur vor. Und das ohne Navi, nur mit Kartenmaterial. Wenn er nicht weiterwusste, hat er eben jemanden gefragt, musste bei den Antworten aber teilweise vorsichtig sein: aus Höflichkeit wiesen ihm manche Landsleute den Weg, ohne diesen überhaupt zu kennen.

Faszinierende Gastfreundschaft

In Teheran musste Christof Wörz zur "Passport Police", erwartete einen eher unangenehmen Besuch, aber das Gegenteil war der Fall. Die Mitarbeiter führten ihn durchs ganze Gebäude, stellten ihm alle vor und luden ihn schließlich zu einer pompösen iranischen Hochzeit ein. Türkische Polizisten gaben ihm Routen-Tipps und überall wollte man ein Foto mit ihm und vor allem mit seinem Motorrad, einer Reiseenduro von BMW.

Warum Nepal?

Christof Wörz studiert Bauingenieurwesen an der Hochschule für Wirtschaft und Technik Karlsruhe. Die Hochschule hat seit Jahren ein Projekt in Nepal und baut eine Schule erdbebensicher auf und um. Studenten können dort ihr Praxissemester machen und mithelfen. Die Rückreise nach Deutschland lässt er sich noch offen. Jetzt konzentriert er sich erst einmal auf Nepal.

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Karlsruher Studenten packen in Nepal an

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Untersuchung von Erdbebenschäden in Kathmandu

Untersuchung von Erdbebenschäden in Kathmandu

Untersuchung von Baustoffen, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Erwin Schwing mit Krishna Pasha

Untersuchung der klassischen nepalesischen Bauweise

Stützen eines beschädigten Hauses in Kathmandu

Erfahrungsaustausch und Betrachtung der klassischen nepalesischen Bauweise

Erfahrungsaustausch mit Rabindra Puri

Bauarbeiten in Kathmandu

Anie Joshi, UNESCO, und Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Erwin Schwing, Dekan der Fakultät für Architektur und Bauwesen an der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft, in Nepal.

Anie Joshi, UNESCO, im Gespräch mit Studenten der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft in Nepal.

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