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Kritik an Freihandelsabkommen Protest gegen TTIP in Karlsruhe

Etwa 250 Menschen haben am Montagmittag vor dem Karlsruher Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU protestiert. Europaweit haben die Gegner fast 3,3 Millionen Unterschriften gegen TTIP gesammelt.

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1:13 min | Mo, 11.1.2016 | 18:00 Uhr | SWR Fernsehen BW

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Kritik am Freihandelsabkommen in Karlsruhe

Millionen Unterschriften gegen TTIP

In Karlsruhe haben am Montag Gegner des Freihandels-Abkommens TTIP 3,3 Millionen Protest-Unterschriften an EU-Handels-Kommissarin Malmström übergeben. Diese hatte zuvor für das Abkommen geworben.

Die Unterschriftenlisten wurden in Karlsruhe der EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström symbolisch übergeben. Malmström nahm im ZKM an der Sitzung eines von der Landesregierung initiierten Beirats zum Thema Freihandel teil, in dem auch Vertreter von Kirchen, Gewerkschaften und Umweltverbänden über die Auswirkungen des geplanten Wirtschaftsabkommens mit den USA und Kanada diskutierten.

Es ging unter anderem um die Frage, ob die Gefahr besteht, dass TTIP in wichtige Bereiche der Daseinsvorsorge eingreifen könnte wie etwa in die Versorgung mit Strom oder Wasser, in Umweltstandards oder in die Gesundheitsversorgung.

Demonstrationszug mit hinderten Teilnehmern

Ein deutliches Nein zu TTIP in Karlsruhe

Die Initiative „Stopp TTIP“ hat alleine in Baden-Württemberg 260.000 Unterschriften gesammelt.

Die EU-Handelskommissarin hat ihrerseits für Vertrauen in die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen geworben. "Wir müssen aber den Kritikern zuhören", sagte sie in Karlsruhe. Die Weltlage sei voller Risiken, Herausforderungen und schnellen Veränderungen. Die
Europäische Union als größte Freihandelszone müsse aktiv handeln. Dazu gehöre auch das Abkommen.

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