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Karlsruher SC und 1. FCK Strafe für Fan-Randalen

Der Karlsruher SC und der 1. FC Kaiserslautern sind zu Geldstrafen verurteilt worden. Beide Fußball-Zweitligisten müssen damit das unsportliche Verhalten ihrer Fans ausbaden.

KSC Bilanz

Der KSC muss für randalierende Fans zahlen

Unabhängig voneinander wurden die Vereine vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt verurteilt.

Der KSC muss 34.000 Euro zahlen. Grund für die Strafe sind vier Fälle unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger. Im vergangenen September hatten sie bengalische Feuer und Rauchbomben vor dem Auswärtsspiel in Heidenheim gezündet.

Anfang November in Nürnberg war es zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Beim Auswärtsspiel bei Sandhausen flogen unter anderem Plastikbecher, Münzen und Feuerzeuge Richtung Spielfeld. Ende November hatten Karlsruher Fans zudem im heimischen Wildparkstadion unsportliche Banner gegen den RB Leipzig gezeigt.

Von den 34.000 Euro Strafe muss der Verein bis Ende Juli rund 12.000 Euro in Maßnahmen zur Sicherheit und Gewaltprävention verwenden.

FCK-Randale im Wildpark

Der FC Kaiserslautern muss 25.000 Euro Strafe zahlen. Außerdem droht dem Verein ein Heimspiel mit teilweise leerer Westkurve. Die Fans hatten sich bei zwei Auswärtsspielen daneben benommen, unter anderem im Oktober 2015 in Karlsruhe. Dort wurden aus dem FCK-Block Raketen in die gegnerischen Zuschauerblöcke und auf das Spielfeld abgeschossen sowie Böller und Rauchbomben auf Mitarbeiter des Ordnungsdienstes geworfen.

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