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Jahresbilanz in Stuttgart Gewinnsprung bei VW-Tochter Porsche

Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche bleibt für den Volkswagen-Konzern ein wichtiger Gewinnbringer. Die Jahreszahlen der Stuttgarter sind letztes Jahr auf neue Rekordhöhen geklettert.

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1:36 min | Fr, 11.3.2016 | 18:00 Uhr | SWR Fernsehen BW

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Porsche zieht Bilanz

So viele Autos verkauft wie noch nie

Der Stuttgarter Autobauer Porsche hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie. Auch den Umsatz konnte Porsche auf einen Rekordwert steigern.

Wie Porsche am Freitag mitteilte, stieg der Umsatz 2015 um ein Viertel auf den Rekordwert von 21,5 Milliarden Euro. Auch das Ergebnis nach Steuern kletterte im vergangenen Jahr insgesamt um sechs Prozent auf 2,335 Milliarden Euro.

Porsche kam auf eine Umsatzrendite - also einen Anteil des Gewinns am Umsatz - von 16 Prozent. Innerhalb der VW-Gruppe bleibt die Firma damit eine Ertragsperle. Auch bei den Auslieferungen ging es weiter steil bergauf: Rund 225.000 Autos wurden an die Kunden übergeben, im Vergleich zu 2014 eine Steigerung um 18,4 Prozent. Porsche-Chef Oliver Blume sagte, selbst für Porsche-Maßstäbe sei das ein "außerordentliches Ergebnis".

Macan und Cayenne verkauften sich gut

Verkaufsstärkstes Modell war der kleinere SUV Macan (gut 80.000 Stück nach 45.000 im Vorjahr). Auch der große Bruder Cayenne verkaufte sich besser. Bei der Limousine Panamera war der Absatz dagegen rückläufig.

In den ersten beiden Monaten 2016 lieferte Porsche 14 Prozent mehr aus als im Vorjahreszeitraum. Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke bleibt nach fünf Rekordjahren in Folge dennoch vorsichtig beim Ausblick auf das laufende Jahr: "Wir gehen davon aus, im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz leicht zu steigern und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen."

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