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Wahlkampfzeitung der AfD "Schwäbische" gegen "Extrablatt"

Die "Schwäbische Zeitung" in Ravensburg wehrt sich gegen eine Zeitung, die das Design der SZ kopiert. Das fremde Werk enthält rassistische Inhalte und wirbt für die AfD.

Die Zeitung zusammengefaltet. Man sieht das Wort Extra von Extrablatt.

Das umstrittene "Extrablatt"

Das "Extrablatt" ähnele der Aufmachung der "Schwäbischen Zeitung", sei aber ein rassistisches Machwerk mit fremdenfeindliche Äußerungen und herabwürdigenden Karikaturen. Damit habe man nichts zu tun, sagte der Chefredakteur der "Schwäbischen Zeitung", Hendrik Groth im SWR.

Gehört zur AfD

Der Macher des "Extrablatts" sei der stellvertretende Schatzmeister der AfD in Oberfranken. In einem Beitrag komme auch der baden-württembergische AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen zu Wort. Stammleser der "Schwäbischen" seien verunsichert gewesen, weil das Layout des Hetzblatts dem der oberschwäbischen Heimatzeitung ähnlich sieht. Die "Schwäbische" will aber nicht gegen die Verantwortlichen des "Extrablatts" klagen, das verschaffe dem Machwerk nur zusätzliche Aufmerksamkeit.

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3:18 min

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Chefredakteur der "Schwäbischen" wehrt sich gegen "Extrablatt"

Der Chefredakteur der "Schwäbischen Zeitung", Hendrik Groth. Das Layout des Extrablatts ähnelt der "SZ". <br />Das Interview führt Theresia Blömer.

Nicht nur die "Schwäbische", auch die "Badische Zeitung" wehrt sich gegen das "AfD Extrablatt". Abonnenten fanden die "Zugabe" neben der "Badischen" in ihrem Briefkasten. Die "Badische Zeitung" legt Wert auf die Feststellung, dass sie mit dem "Extrablatt" nichts zu tun habe.

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