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Interreligiöser Gebetsladen in Biberach Kreuz und Koran

In der Biberacher Innenstadt gibt es seit Sonntag einen interreligiösen Gebetsladen. Er hat täglich geöffnet und soll eine Begegnungsstätte für Christen und Muslime sein.

Symbole der Weltreligionen

Ein Platz für Gebete in allen Religionen (Symbolbild)

"Come in" heißt der Gebetsladen, und hereinkommen dürfen alle, egal ob Muslime oder Christen. Sie sollen miteinander ins Gespräch kommen. In den Räumen finden sie religiöse Schriften und Bücher in arabischer, persischer und deutscher Sprache. Es gibt auch einen orthodoxen Gebetsständer, an dem Besucher Kerzen anzünden und beten können.

Gemeinsam beten und Brücken bauen

Der Biberacher Gebetsladen soll ein Ort sein, um Brücken zu bauen und Integration zu ermöglichen, sagt Pater Alfred Tönnis, Vorsitzender des Trägervereins "Religion und mehr". Ein Imam, ein Ordensmann und mehrere Muslime und Christen sind im Vorstand dieses Vereins. Der Pater will zusammen mit einem Imam auch gemeinsame Gebetszeiten für Christen und Muslime anbieten.

Laut Pater Tönnis ist der Gebetsladen ein deutschlandweit einmaliges Projekt. Tönnis hofft, dass es bald auch in anderen Städten einen Gebetsladen wie den in Biberach geben wird.

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