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Fortsetzung eines Bilderbuch-Klassikers Neues für Freunde der "Häschenschule"

Unverhoffter Fund: Zum Klassiker zur Osterzeit schlechthin, dem legendären Bilderbuch "Die Häschenschule", gibt es einen vierten Teil. Das Manuskript schlummerte lange vergessen vor sich hin.

ILLUSTRATION - Ein Kind liest am 07.02.2016 in Stuttgart (Baden-Württemberg) im Buch «Ferien in der Häschenschule».

Ein Bilderbuch-Klassiker seit Generationen

Das Manuskript von "Ferien in der Häschenschule" hat womöglich 70 Jahre in einer Schublade gelegen, teilte der Stuttgarter Verlag Thienemann-Esslinger mit. Die Fortsetzung stammt von Anne und Rudolf Mühlhaus. Das Ehepaar hatte den mehr als 90 Jahre alten Klassiker des Autors Albert Sixtus 1947 bereits mit dem dritten Band "Ein Tag in der Häschenschule" ergänzt.

Die Tochter des Ehepaars Mühlhaus habe das Manuskript des vierten Teils entdeckt, teilte der Verlag weiter mit. Es ergänze die Reihe perfekt: Drehte sich in den bisherigen Büchern immer alles um den Schulalltag, darf Hasenjunge Fritz jetzt endlich auch mal Ferien machen.

Die legendären Verse zur "Häschenschule" wurden - versehen mit den Illustrationen des Zeichners Fritz Koch-Gotha - im Jahr 1924 veröffentlicht. In der Schule im Wald bekommen die Häschen alles beigebracht, was ein Hase wissen sollte: Pflanzenkunde, Gartenarbeit, Ostereierverzieren und - ganz wichtig: Hakenschlagen.

Viele Übersetzungen - und auch Dialekt-Fassungen

Die original "Häschenschule" ist seit der Erstausgabe nahezu ununterbrochen im Handel. Laut Verlag hat sie sich bislang rund 2,2 Millionen Mal verkauft. Übersetzungen gibt es für Italien, China, Japan, Korea, England und Russland. Auch diverse Dialekt-Fassungen gibt es und sogar eine Latein-Ausgabe. Albert Sixtus (1892-1960) hatte die Schulgeschichte um Hasengretchen, Hasenhans und ihren alten Lehrer schon 1922 geschrieben.

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