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"Elefantenrunde" im SWR Kretschmann und Schmid nehmen trotz AfD teil

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) und Wirtschaftsminister Schmid (SPD) nehmen beide an der "Elefantenrunde" im SWR Fernsehen teil. Zuvor hatten sie noch wegen der AfD abgesagt.

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2:11 min | Fr, 29.1.2016 | 19:30 Uhr | SWR Fernsehen BW

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Grüne und SPD sagen trotz AfD zu

"Elefantenrunde" im SWR mit allen Elefanten

Grüne und SPD werden nun doch mit der AfD und der Linken an einer Elefantenrunde im SWR Fernsehen teilnehmen. Bisher hatten Winfried Kretschmannn und Nils Schmid das strikt abgelehnt.

Nach der erneuten Aufforderung von SWR Intendant Peter Boudgoust, dem ursprünglichen Konzept der Elefantenrunde zu folgen, haben die Spitzenkandidaten von Grünen und SPD, Ministerpräsident Kretschmann und sein Stellvertreter Nils Schmid, dem SWR doch noch ihre Teilnahme zugesagt.

Extremismus als Thema

In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten die Politiker, die AfD sei keine normale Partei wie die anderen, sondern vertrete rechtspopulistische bis rechtsradikale Inhalte. "Deshalb schien uns ein herkömmliches Veranstaltungsformat zur Landtagswahl nicht angemessen zu sein." Der SWR habe aber deutlich gemacht, dass dieser Extremismus in der erweiterten "Elefantenrunde" um AfD und Linkspartei eine zentrale Rolle spielen werde. Damit sei auch die direkte Auseinandersetzung mit dem rechtsradikalen Kern der AfD möglich. "An einer solchen Debatte werden wir teilnehmen und die AfD stellen."

Insgesamt mehrere Podiumsdiskussionen geplant

Am Freitag war zuvor noch bekannt geworden, dass die Spitzen der baden-württembergischen grün-roten Regierungskoalition und der AfD in Podiumsdiskussionen der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten" zur Landtagswahl aufeinander treffen werden. Daraufhin hatte SWR Intendant Boudgoust mitteilen lassen, die "Elefantenrunde" im SWR Fernsehen Baden-Württemberg sei das beste Podium, um alle Positionen kritisch zu hinterfragen - gerade auch extremistische. "Das war von Anfang an unser Konzept", so Boudgoust.

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