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Brand in Flüchtlingsheim Ruppertshofen Betreuer rettet seine Schützlinge

In einem Flüchtlingsheim in Ruppertshofen ist am Neujahrsmorgen ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, weil ein Betreuer die schlafenden Jugendlichen rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte.

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1:40 min | Fr, 1.1.2016 | 18:00 Uhr | SWR Fernsehen BW

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Ruppertshofen

Brand in Flüchtlingsunterkunft

In einer Flüchtlingsunterkunft für Kinder und Jugendliche in Ruppertshofen im Ostalbkreis hat es am frühen Neujahrsmorgen gebrannt. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei gibt es bisher keine Hinweise dafür, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte.

Der Betreuer hatte gegen 3.30 Uhr Alarm geschlagen und die zehn jungen Flüchtlinge im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus dem Gebäude in Ruppertshofen (Ostalbkreis) geholt. Alle blieben unverletzt. Die Feuerwehr rückte mit knapp 150 Kräften an und löschte die Flammen. Das Feuer war in einer Garage ausgebrochen und hatte auf das Dach des Haupthauses übergegriffen. Das Gebäude wurde stark beschädigt. Laut Polizei entstand ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro. Nach der Auswertung erster Spuren deute nichts auf Brandstiftung hin.

Dennoch sucht die Polizei nach Zeugen. In der Nacht wurden zwei Helfer beim Löschen des Brandes beobachtet. Der benutzte Feuerlöscher wurde sichergestellt. Die Polizei hofft nun, dass sich die beiden Personen melden.

Erst vor wenigen Wochen angemietet

Die Räume für die Flüchtlingsunterbringung waren den Angaben nach erst vor wenigen Wochen durch die Gemeinde angemietet worden. Ob das Gebäude für diesen Zweck weiter verwendet werden kann, sei noch nicht klar. Ein ortsansässiger Verein für Jugendhilfe habe sich um Quartiere für die zehn Jugendlichen gekümmert.

Die Unterbringung von alleinreisenden, minderjährigen Flüchtlingen sei in der Gemeinde auf große Zustimmung gestoßen, sagte Bürgermeister Peter Kühnl bei einem Besuch am Brandort. Gegen die Unterkunft habe es überhaupt keinen Widerstand in der Bevölkerung gegeben. "Wir sind hier in Ruppertshofen auf geradezu ideale Bedingungen für die Betreuung dieser Jugendlichen getroffen", sagte der Politiker.

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