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Toter nach Brand in Aalen obduziert Mann starb offenbar nach Rauchvergiftung

Nach dem Feuer mit einem Toten in einem Aalener Wohn- und Geschäftshaus liegt jetzt das Obduktionsergebnis vor. Laut Polizei starb der Mann vermutlich an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Aalen

Ein 59-Jähriger starb bei dem Brand

Nun soll noch ein toxikologisches Gutachten erstellt werden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Das Feuer in dem Wohn-und Geschäftshaus in Aalen war am Samstag kurz nach Mitternacht durch das Zünden eines Feuerwerkskörpers ausgelöst worden. Gegen einen 21-jährigen Bewohner des Hauses wird deshalb ermittelt.

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0:27 min | Sa, 13.2.2016 | 19:58 Uhr | SWR Fernsehen BW

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Nach Brand in Aalen

Verdächtiger festgenommen

Nach dem Brand in einem Wohn- und Gasthaus in Aalen hat die Polizei einen 21-jährigen Mann festgenommen. Die Einsatzkräfte hatten in dem Haus einen Toten gefunden.

21-Jähriger in U-Haft

Dem Mann werden fahrlässige Tötung und fahrlässige Brandstiftung zur Last gelegt, so die Auskunft der Polizei im Ostalbkreis. Warum der junge Mann in der Wohnung im ersten Stock mitten in der Nacht mit einer Feuerwerksrakete hantierte, ist noch nicht bekannt. Der 21-Jährige ist inzwischen in Untersuchungshaft.

Bei dem Feuer, das anschließend schnell auf das Dachgeschoss übergriff, war der 59-Jährige ums Leben gekommen. Feuerwehrleute hatten ihn bei den Löscharbeiten leblos vorgefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 59-Jährigen feststellen.

Mitarbeiter und Besucher einer Gaststätte im Erdgeschoss des Gebäudes, die zum Zeitpunkt des Brandes geöffnet hatte, blieben unverletzt.

Zunächst zwei Festnahmen

Bislang gebe es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat, so die Polizei. Die Kriminalpolizei hatte zunächst zwei Männer im Alter von 21 Jahren festgenommen. Nur für einen der beiden stellte die Staatsanwaltschaft dann aber den Haftbefehl aus.

Die Feuerwehr war in der Nacht zum Samstag mit mehr als 60 Einsatzkräften angerückt und hatte die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht. Die Polizei machte noch keine klaren Angaben zum Schaden, geht aber von mehreren Hunderttausend Euro aus.

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