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Abgeordnetenwatch.de will mehr Transparenz bieten Mehr Durchblick bei der Landtagswahl

Direkt Fragen stellen an Kretschmann (Grüne) oder Wolf (CDU) - das geht ab jetzt auf der Seite abgeordnetenwatch.de. Die Organisation hat ein spezielles Internetangebot gestartet.

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1:13 min | Do, 11.2.2016 | 16:00 Uhr | SWR Fernsehen BW

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Abgeordnetenwatch zur BW-Landtagswahl

Bürger fragen ihre Kandidaten

Die Wähler im Land können nun wieder den Landtagskandidaten über die Plattform abgeordnetenwatch.de Fragen stellen. Die Antworten der Politiker sind für jeden sichtbar - auch noch in ein paar Jahren.

Das Angebot ist am Donnerstagvormittag an den Start gegangen. Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März können Wähler auf der Plattform alle Kandidierenden zur Landtagswahl öffentlich befragen.

Bürger finden außerdem Informationen über die bisherige parlamentarische Arbeit der Politiker. Alle Kandidierenden in den 70 Wahlkreisen sind mit einer Profilseite vertreten, auf der auch die Fragen und Antworten veröffentlicht werden. Sie bleiben auch über den Wahltag hinaus öffentlich.

Auch bei der Wahl 2011 hatte die Seite bereits die Möglichkeit zum Dialog geboten. Obwohl der damalige CDU-Fraktionschef Peter Hauk seine Kollegen vor dieser Art der Kommunikation gewarnt hatte, machten die meisten Kandidierenden mit. 75 Prozent der über 1.200 Fragen wurden beantwortet.

Verein finanziert sich aus Spenden

Der unabhängige Verein "Abgeordnetenwatch" mit Sitz in Hamburg finanziert sich aus Spenden. Mitarbeiter sichten die eingehenden Fragen der Bürger. Beleidigungen und Beschimpfungen werden nicht veröffentlicht. Auch die Kandidaten dürfen nichts Beleidigendes oder Rassistisches von sich geben – die NPD wurde deshalb in Thüringen schon einmal vom Dialog ausgeschlossen.

Neben der Dialogmöglichkeit wird abgeordnetenwatch.de in den kommenden Wochen auch einen Kandidaten-Check anbieten. Damit sollen Wähler die Standpunkte der Politiker zu Themen der Landespolitik vergleichen können.

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