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Malen, ohne malen zu können
Können Sie auch nicht besonders malen, dafür aber gut zuhören? Dann kommt jetzt Ihre große Chance. Denn bei "Identik" erklärt abwechselnd ein Spieler (der Meister) seinen Mitspielern (den Schülern) ein Bild. Nur 90 Sekunden hat der Meister Zeit, das zu beschreiben, was nur er sieht. Die Schüler versuchen das Gesagte so gut es geht umzusetzen.
Danach werden zehn vorgegebene Details verglichen, zum Beispiel "an mindestens einer Hand sind die Finger zu sehen". Für die gibt es Punkte, wobei es völlig egal ist, wie schön die Zeichnung ist, Hauptsache das Detail ist erkennbar.
Dass die Meisterwerke für ganz viel Gelächter unter den "Künstlern" sorgen, ist eine nette Zugabe bei diesem Spiel, das jedem eine Chance zum Mitmachen gibt.
Zwei Schwachpunkte hat das Spiel, die man aber schnell beheben kann. Am besten malen Sie auf normalen DIN-A4-Blättern statt auf den beiliegenden Blöckchen. Auf dem Papier bekommen Sie pro Seite locker vier bis sechs Zeichnungen unter (oder Sie nutzen den Zeichen- und Wertungsbogen aus "Portrayal", dem amerikanischen Originalspiel).
Außerdem reicht es völlig, wenn ein Spieler für alle die Punkte aufschreibt. Der Rest kann seine Tinte für das nächste Gemälde sparen.
Autor: Andreas Haaß
Letzte Änderung am: 01.06.2010, 15.23 Uhr