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Vier Fragen an Susanne Lothar
Sie spielte auf den großen deutschsprachigen Theaterbühnen und in Filmen wie "Funny Games" oder "Die Klavierspielerin". Im neuen Tatort "Der glückliche Tod" verkörpert Susanne Lothar eine Mutter, die ihrer todkranken Tochter das Sterben erleichtern will.
SWR.de: Im Tatort "Der glückliche Tod" spielen Sie eine Frau, die ihr schwerkrankes Kind töten will, um es zu erlösen. Wie haben Sie sich auf diese schwierige Rolle vorbereitet?
Um die Problematik der Mutter gut darstellen zu können, habe ich mich über Mukoviszidose, die Krankheit an der das Kind im Film leidet, und den Krankheitsverlauf genauestens informiert. Es ist für eine Mutter furchtbar, ihr eigenes Kind so leiden zu sehen. Beim Drehen habe ich mich dann in die Hände der Regisseurin Aelrun Goette und meinen Partnern begeben.
Das war nach "Unter dem Eis" schon Ihre zweite Zusammenarbeit mit Aelrun Goette. Was schätzen Sie an der Arbeit mit ihr?
Sie ist sehr genau und schafft eine wunderbare, konzentrierte Atmosphäre beim Arbeiten. Sie ist immer mit dem Herzen beim Drehen dabei. Und was ich auch sehr schätze, ist dass sie nicht sentimental ist. Man kann ja so ein Thema auch verkitschen.
Sie spielen oft komplexe, gebrochene Figuren. Was reizt sie dabei, solche Rollen zu verkörpern?
Es ist sehr spannend, solche Figuren zu verkörpern, weil es oft elementare Lebensfragen sind, die ich in der Rolle ausdrücken kann. Aber genauso liebe ich es, komödiantisch zu sein!
Das ist bereits Ihre fünfte Rolle in einem Tatort. Was schätzen Sie an dem Format?
Das kann ich Ihnen gar nicht beantworten, weil jeder Tatort eine komplett andere Geschichte ist. Ich finde Tatort einfach eine sehr gute Serie.
Letzte Änderung am: 22.08.2008, 16.18 Uhr