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Eike Radewahn hatte lange über eine Möglichkeit nachgedacht, der DDR zu entkommen. In der Nacht zum 1. Dezember 1984 war es soweit: Zusammen mit zwei Freunden wollte sie von Rumänien aus die Donau durchschwimmen, um ans jugoslawische Ufer zu gelangen und dann über Österreich die Bundesrepublik zu erreichen. Die rumänische Grenzpolizei verhaftete die Flüchtlinge. Eike Radewahn wurde zu drei Jahren Zuchthaus wegen Republikflucht verurteilt. Sie war damals 20 Jahre alt.