aus der Sendung vom Montag, 30.1. | 17.05 Uhr | SWR Fernsehen
Mexico City und sein Ballungsraum ist Wohnort für 20 Millionen Einwohner. Kaum vorstellbar, vor 50 Jahren war die heutige Metropole noch ein Luftkurort. Frische Luft sucht man heute zwar vergebens, aber wer einmal eine so richtig quirlig-bunte Stadt erleben will, der ist hier richtig. Nur eine Stunde entfernt, liegen die Überreste einer vergangenen antiken Metropole: Teotihuacán.

Mexico City ist das Herz des Landes. Ein Großteil der Bevölkerung versucht, hier eine Nische zum Leben zu finden.
...ist eine Stadt im Chaos. Das ist unübersehbar, sobald man in irgendeiner Form Verkehrsteilnehmer wird. Autofahrer haben es besser als Fußgänger, denn Hupen hilft gegen alles - oder zumindest ist es ein Hinweis, dass man da ist. Der Paseo de la Reforma ist die Prachtstraße des Stadt. Auch hier staut sich der Verkehr fast Tag und Nacht, aber die Bauwerke sind sehenswert. Errichtet wurde die Straße unter Kaiser Maximilian im 19. Jahrhundert. Von diesem Kaiser und seiner Frau ist nicht viel geblieben. Schloss Chapultepec als Wohnsitz wäre noch zu erwähnen, heute ein Museum. Hier lebte der von Frankreich eingesetzte Monarch und sollte Mexico wieder unter Kontrolle bringen. Dafür wurde er nach drei Jahren Amtszeit in Mexico erschossen.
Teotihuacán liegt nur eine Reisestunde von Mexico-Stadt entfernt. Es war einst die größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Gewissermaßen ein Mexico-City der Antike. Die Erbauer sind bis heute unbekannt. Obwohl touristisch sehr gut erschlossen, lohnt sich der Weg zu den Resten dieser Stadt, immerhin war hier einst das kulturelle und religiöse Zentrum ganz Mittelamerikas. Die Sonnenpyramide ist mit 65 Meter das höchste Bauwerk. Allen Pyramiden gemein sind die anstrengende Höhe der Stufen und der steile Winkel, in dem sie erbaut sind.
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Letzte Änderung am: 04.01.2012, 11.01 Uhr