aus der Sendung vom Donnerstag, 19.1. | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

Schnipp-Schnapp- nur der mittlere Teil des Stammes bleibt übrig.
Wenn die Natur in den Winterschlaf fällt, dann kann es auch der Gärtner etwas ruhiger angehen lassen. Die Arbeiten draußen in der Natur nehmen deutlich ab und bevor dem ambitionierten Hobbygärtner langweilig wird, sollte er sich um die klassischen Winteraufgaben kümmern. Denn die kalte Jahreszeit ist hervorragend für Inventur, Planungsarbeiten und Werkzeugpflege geeignet.
Was muss gepflegt, ausgewechselt oder repariert werden? Funktionieren die Gartenscheren noch, wie kann man sie schleifen? Was macht überhaupt einen guten Spaten aus? Einen guten Gartenrechen? Und welche Werkzeuge sind überhaupt notwendig für den durchschnittlichen Garten? Diese Fragen wird uns Gartenbauingenieur Volker Kugel beantworten.
Wenn die Gartenschere klemmt, wenn die Gartenhippe nicht mehr schneiden will oder die Sichel schon deutliche Lücken in der Klinge aufweist, dann ist das Können von erfahrenen Praktikern gefragt. Aber viele Fertigkeiten kann sich auch der Laie aneignen.
Oftmals genügt ein Tröpfchen Öl um die Heckenschere oder die Rebschere wieder in Gang zu bringen, aber hin und wieder muss auch die Klinge einer Schere ausgetauscht werden. Glücklich ist in diesem Moment, wer seine Gartenschere überhaupt auseinander nehmen kann. Denn Billig-Fabrikate lassen sich oftmals gar nicht demontieren. Qualitätswerkzeuge lohnen sich gerade in diesem Bereich.
Erfahrene Scherenschleifer raten z.B. auch von sogenannten Schnellschleifern ab. Kurzfristig lässt sich das Werkzeug mit Schnellschleifern gut schärfen, langfristig verliert die Schneide jedoch deutlich an Schärfe. Auch eine Gartenhippe ist für einen Laien nur sehr schwer zu schärfen, da jede Seite der Schneide einen eigenen Schliff benötigt.
Experte im Studio:
Direktor Blühendes Barock Ludwigsburg
Letzte Änderung am: 09.12.2011, 23.16 Uhr