aus der Sendung vom Dienstag, 17.1. | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

Zaubernuss
Wer hätte gedacht, dass auch trübe Wintertage mit Blüten und betörendem Duft aufgehellt werden können. Mit den Züchtungen der asiatischen Zaubernussarten ist das kein Problem. Die Chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis) duftet eher süß und schwer. Die in hellem Gelb blühende Japanische Zaubernuss (H. japonica) verströmt eine eher zitronige Duftnote. Pflanzen aus der Kreuzung beiden Arten (H. x intermedia), entwickeln je nach Sorte ihr individuelles Parfüm und dazu meist größere Blüten.
Durch den langsamen Wuchs des verholzenden Strauches, ist der Anschaffungspreis relativ hoch. In Zeiten kleiner Gärten sind solche Pflanzen von Vorteil. Die Zaubernuss erfordert keine Schnittkunst, sie verträgt es jedoch, wenn man ein blühendes Zweiglein für die Vase abschneidet. Verdichtete Lehmböden sollten gut mit Laubkompost und Sand gelockert werden. Ein Standort direkt an der Haustür oder der Terrasse, ermöglicht uns die tägliche Freude an Duft und Blüte.
Buchtipps der Redaktion:
Expertin im Studio:
Gärtnerin und Biologin
Letzte Änderung am: 09.12.2011, 23.15 Uhr