aus der Sendung vom Dienstag, 29.11.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen
Grundsätzlich verlangen die grünen Mitbewohner im Winter weniger Wasser als während ihrer Wachstumszeit. Eiskaltes Leitungswasser ist tabu. Für temperiertes Gießwasser sind die grünen Mitbewohner dankbar. Staunässe sollten Sie unbedingt vermeiden. Die Wurzeln werden dadurch nachhaltig geschädigt. Achten Sie besonders auf überschüssiges Wasser in den Übertöpfen. Zu enge Übertöpfe erschweren die Kontrolle und sollten möglichst ausgetauscht werden. Auch bei Hydrokultur sollten Sie auf einen möglichst niedrigen Wasserstand einstellen. Ideal ist die Minimum-Einstellung am Wasserstandsanzeiger. Es lohnt sich überschüssiges Wasser zu entfernen. Ganz wichtig ist, dass Sie bereits im Herbst mit den kürzer werdenden Tagen alle Ihre Gießgewohnheiten ändern.
Regel 1
Je kühler eine Pflanze im Winter steht, desto weniger wird sie gegossen. Mindestens die obere Schicht Erde abtrocknen lassen.
Regel 2
Pflanzen, die Sie im Sommer täglich gegossen haben, im Winter bitte höchstens alle drei Tage wässern.
Einigen Zimmerpflanzen ist im Winter nicht nach Ruhe, sondern zum Blühen zumute. Sie brauchen deshalb die ganze Blütezeit über Wasser. Im Winter ist die Zimmerluft besonders trocken. Braune Blattspitzen, verdorrte Blätter sowie Knospen und Blüten, die abfallen, sind die Folge. Besprühen hilft, die Feuchtigkeit in der unmittelbaren Blattumgebung zu erhöhen. Die Pflanze entspannt sichtlich und kann ihre Spaltöffnungen für den notwendigen Gasaustausch öffnen.
Buchtipps der Redaktion:
Experte im Studio:
Gärtner u. Floristmeister, Eislingen
Letzte Änderung am: 21.10.2011, 23.32 Uhr