aus der Sendung vom Donnerstag, 3.11.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

Wenn die Laubbäume im November erst einmal ihr buntes Kleid geworfen haben, ist das menschliche Auge den ganzen Winter froh über jeden Farbklecks, den es in Garten und Natur noch finden kann.
Die Spanische Eiche (Quercus hispanica) ist ein Baum, der sechs bis zehn Meter groß wird. Das besondere an dieser Pflanze, sie behält ihre Blätter im Winter. Sie ist zwar nur mäßig frosthart, kann aber in milderen Regionen ohne Probleme angepflanzt werden. Sie mag sonnige Standorte mit sandig, lehmigen schwach saueren oder schwach alkalischem Boden.
Die immergrüne Magnolie (Magnolia grandiflora) stammt aus dem Südosten Nordamerikas und gilt als eine Charakterpflanze der Südstaaten.
Ihre weißen Blüten messen bis zu 25 cm Durchmesser und sind nicht nur für die Augen ein Erlebnis, sondern erfreuen mit ihrem intensiven Duft auch die Nase. Wie die meisten Magnolien-Sorten ist auch die immergrüne Magnolie ein ausgeprägter Solitär, braucht also einen Standort mit viel Platz.
Ihre festen Blätter glänzen auf der Oberseite dunkelgrün, auf der Blattunterseite sind sie mit einem bräunlich-roten Filz überzogen. Da sie ausreichend frosthart sind, kann Magnolia Grandiflora in den meisten deutschen Gärten gepflanzt werden, solange sie einen windgeschützten Platz bekommt. Sie benötigt einen feuchtem, lehmigem, kalkarmen Boden. Wichtig im Winter: regelmäßig gießen, solange der Boden noch nicht gefroren ist. Denn die immergrünen Blätter verdunsten Feuchtigkeit, die die Wurzeln bei starkem Frost aber nicht aufnehmen können. Somit besteht die Gefahr, dass sie im Winter vertrocknet.
Die Lorbeermispel oder Glanzmispel (Photinia) benötigt feuchten, aber wasserdurchlässiger, humusreicher Boden im hellen Halbschatten. Wie viele immergrüne Pflanzen mag auch die Lorbeermispel im Winter einen geschützten Platz, am besten nahe einer Mauer. Frosthart ist sie bis etwa -15 bis -20 Grad. Schnitt: Falls notwendig, direkt nach der Blüte auslichten. Die Lorbeermispel verträgt den Schnitt sehr gut, ist daher auch für Schnitthecken gut geeignet.
Nandina domestica (Himmelsbambus)
Der Himmelsbambus ist ein immergrüner Strauch, der eine Wuchshöhen von bis zu 2 Metern erreicht. Das besondere: Die Blätter sind beim Austrieb rot, verfärben sich später ins Grüne. Die Herbstfärbung reicht von intensiv gelb über orange zu purpur. Ohne abzufallen verfärben sich die Blätter dann im Frühjahr wieder grün. Die Pflanze ist giftig. Der Himmelsbambus stammt aus Asien. Er ist vor allem an Flußufern und Straßenrändern zu finden. Die Art und ihre Sorten finden als Ziersträucher Verwendung. Im Süden der USA wird der Himmelsbambus als invasive Pflanze betrachtet.
Eleagnus (Ölweide)
Die Ölweide ist pflegeleicht und gut geeignet für kühle Wintergärten. Mit leichtem Winterschutz können Ölweiden in milden Gegenden auch im Garten ausgepflanzt werden.
Die Blüten duften intensiv. Sie stammt aus Ostasien und mag sonnige bis halbschattige Standorte.
Gießen/Düngen: Während der Vegetationszeit mäßig gießen. Trockenheit wird toleriert, Staunässe nicht. Im Winter nur sporadisch gießen.
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Letzte Änderung am: 23.09.2011, 23.33 Uhr