aus der Sendung vom Mittwoch, 19.10.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

Mizuna
Exotisches Gemüse mit gesundheitsfördernder Wirkung liegt im Trend. Sie müssen nicht unbedingt importiertes Gemüse kaufen, bauen Sie doch einfach im eigenen Garten an. Unter dem Begriff Asiagemüse versteht man einjährige, schnellwüchsige Kreuzblütler, von denen die jungen Blätter als Salat gegessen oder im Wok gedünstet werden. Sie eignen sich besonders als Nach- oder Zwischenkultur. Geschützter Anbau unter Glas oder Folie ermöglicht auch noch eine winterliche Ernte.
Drei bis fünf Wochen nach der Aussaat sind die Pflanzen kräftig genug, um ganze Blätter zu ernten. Der Anbau gelingt im Herbst besonders gut, da die Pflanzen nicht mehr schießen wie im Sommer. Probleme mit Erdflöhen, sie fressen winzige Löcher in die Blätter, gibt es bei niedrigen Temperaturen kaum.
Einige schmackhafte Sorten vertragen sogar Frost und können im Winter geerntet werden. Suchen Sie in den Samenkatalogen nach Asia-Salat, rotem und weißem Blattsenf (Amchoi), Mizuna und Spinatsenf (Komatsuna). Hinter dem Namen Amchoi verbergen sich die Blattsenfarten (Brassica juncea), die in Asien seit Jahrtausenden kultiviert werden. Die Sorte 'Red Giant' bringt mit ihren rötlichen Blättern Farbe ins Gemüsebeet. Die großen Blätter sind durchzogen von rötlichen Blattadern, die sich im Winter ganz rot färben können. Sie überdauern milde Winter und gehen im darauf folgenden Frühjahr in Blüte.
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Letzte Änderung am: 09.09.2011, 23.31 Uhr