aus der Sendung vom Mittwoch, 17.8.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen
Olivenkraut (Santolina viridis) ist eine winterharte, leuchtendgrüne Staude mit feingliedrigen Blättern. Es erstaunt durch sein Aroma von eingelegten Oliven und ist somit für mediterrane Nudelgerichte und vieles andere wie Salatmarinaden, Fisch- und Fleischgerichte und Kartoffelgratin ideal. Kleien Mengen reichen, um warmen Speisen einen südländischen Note zu geben.
Das Olivenkraut erinnert von seinem Wachstum her stark an Rosmarin. Seine feinen Blätter kann man eher als Nadeln oder Schuppen bezeichnen. Es ist die grüne Variante oder „Schwester“ des Heiligenkrautes (Santolina chamecyparissus). Olivenkraut ist eine der pflegeleichtesten Pflanzen überhaupt. Die Pflanze findet ihren optimalen Standort an einem sonnigen Platz und wird etwa 40 cm hoch. Auch gelegentliche Schattenstunden sind für die Olivenkraut-Pflanze kein Problem. Das Wachstum können Sie mit gelegentlichen Düngergaben steuern. Wer viel ernten möchte, wird automatisch erinnert. Ohne Dünger schwächeres Wachstum.
Wichtig ist ein durchlässiger Boden und somit das vermeiden von Staunässe. So kommt das winterharte Kraut gut über den Winter. Wenn im Spätherbst die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, ist es an der Zeit die Erde rund um das Olivenkraut und die wintergrüne Pflanze mit Tannenzweigen abzudecken.
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Letzte Änderung am: 02.08.2011, 14.43 Uhr