aus der Sendung vom Mittwoch, 3.8.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

In ihrer Heimat wächst die Steckenpalme (Rhapis excelsa) als Unterwuchs in immergrünen Wäldern. Praktisch veranlagte Botaniker haben ihr den deutschen Namen Steckenpalme verpasst, da aus den Stämmchen Spazierstöcke hergestellt werden.
Die großwüchsige Art R. excelsa wird bis zu 2 m hoch mit gegliederten Blattflächen. Die kleinere R. humilis bildet mehrere dünne, sehr dicht stehende Stämmchen. Beide Arten zeichnen sich durch einen geringen Licht- und Wärmebedarf aus. Wenn Sie die Steckenpalme der prallen Sonne aussetzen, werden ihre segmentierten Blätter gelb gebleicht.
Eine Exotin unter den Palmen ist die Fischschwanzpalme (Caryota mitis und C. urens). Diese Art wirkt recht buschig durch ihre doppelt gefiederten Wedel, die mit ihrem schräg geschnittenen Ende einem Fischschwanz ähneln. Hohe Luftfeuchtigkeit ist für sie überlebenswichtig. Mit einer Begleitpflanzung, die viel Wasser verdunstet wie zum Beispiel Simsen, Zyperngras und Zimmerbambus erhöhen Sie auf natürliche Weise die Luftfeuchte.
Große Exemplare in Solitärgefäßen benötigen eine Unterpflanzung mit kleinblättrigen Bodendeckern wie Bubikopf, Efeutute und Kletterficus. Bei der Wahl des Gefäßes sollten Sie berücksichtigen, dass die Palmen tief wurzeln. Ein Topf, der höher als breit ist, kommt ihrem Bedürfnis entgegen. Palmen eignen sich auch für die Hydrokultur.
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Letzte Änderung am: 24.06.2011, 23.31 Uhr